Dienstag, 23. September 2014

PSD-Tutorials.de - 10.000er Marke geknackt

Hallo zusammen :)

Heute möchte ich mich bedanken. Bedanken bei vielen netten Menschen, hilfsbereiten Usern und Freunden, die ich kennenlernen durfte.

Vor Kurzem habe ich, nach 5 Jahren, 11 Monaten und wenigen Tagen meiner Zugehörigkeit bei PSD-Tutorials.de eine für mich spannende Marke geknackt.

10.000 Beiträge stehen auf meinem Konto - und ich freue mich darüber. (Aktuell stehe ich damit auf Platz 4 der Beitrags-Anzahl-Rangliste) ;)

Am Anfang, wenn man sich neu anmeldet und (ich glaube, es waren 85) Punkte geschenkt bekommt und man aber so unglaublich viel findet, was man herunterladen möchte, fragt man sich, wie man das hinbekommt... 15 Punkte für einen Beitrag ist da nicht wirklich viel, wenn die Objekte der Begierde 50 Punkte und mehr kosten... Aber nach und nach, mit täglichem Anmelden, was einem ein paar Punkte gut geschrieben hatte, lief es an. Aktuell stehe ich bei 158.119 Punkten ;)

Ich lernte mich im Forum zu bewegen, habe immer Threads gefunden, bei denen ich jemandem einen Tipp, Ratschlag und kleine Hilfestellungen geben konnte. Das motiviert. Und auch jede Frage, die ich selbst hatte, wurde (meistens) innerhalb kürzester Zeit beantwortet. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön!!

In meinen "besten Zeiten" hatte ich einen Beitrags-Durchschnitt von über 10 Beiträgen pro Tag, glaube kurzfristig war es sogar mal der gleiche Schnitt wie von unserer Forum-Gottheit Jenni ;)

Und eines Tages war ich online und habe eben mein "Zeug" gemacht, als ich entdeckt habe, dass ich plötzlich mehr darf als zuvor... Stefan hatte mich kurzerhand zum Mod ernannt. Ich habe mich in der Zeit als Moderator nicht nur Freunde gemacht, aber damit konnte ich gut leben, meine Aufgabe bestand ja im Klären von Problemen und nicht im Händchen halten ;)
 
Als es mir dann zeitlich nicht mehr gereicht hatte, habe ich meinen Posten niedergelegt und Wolves trat die Nachfolge an. Die Stelle hat er nach wie vor inne und macht sich richtig gut :)
 
So, und nachdem ich euch jetzt meine PSD-ische Lebensgeschichte erzählt habe, was ursprünglich nicht der Plan war, komme ich zum Ende.
 
Ich bedanke mich bei allen, die mich in der Zeit im Forum unterstützt haben. Wir sind nach wie vor eine tolle Gemeinschaft!!
 
Bis dahin,
 
liebe Grüße
 
reckordzeitstudio
 
ps.: in über 50 Runden des User-Foto-Contests Canonfreaks vs. Nikonjunkies, bei dessen Gründung ich mitbeteiligt war, habe ich auch sehr viel gelernt und meine "Skills" erweitern können. Hoffe, es läuft noch lange weiter :)
 
pps: hier bin ich bei Facebook zu finden, falls sich jemand dafür interessiert, was ich so mache, wenn ich nicht lobhudel :D

Montag, 22. September 2014

Screen-Recordings: Meine Empfehlung

Hallo zusammen,

nachdem immer wieder die Frage aufkommt, und ich sie auch selbst ein paar Mal gestellt bekommen habe... Und ich sie mir auch selbst schon gestellt habe, werde ich euch heute von dem Screen-Recorder erzählen, den ich für Video-Tutorials und Speed-Retouchings nutze:

http://www.apowersoft.de/bildschirm-aufnehmen.html
Screenshot


Nachdem ich einige Programme ausprobiert habe, bin ich bei diesem hängen geblieben. Was mich von den anderen Programmen abgehalten hat:
  • - Maximale Aufnahmelänge nur ein paar Minuten
  • - Preis sehr hoch
  • - unschönes Wasserzeichen
  • - Bild- / Tonqualität nicht gut
  • - nur Vollbild-Aufnahme
Was ich bei Apowersoft gut finde:
  • + Ton- und Bildqualität sehr gut
  • + Vollbild-/ Programmfensteraufnahme oder freier Rahmen
  • + Kann auch die Webcam steuern
  • + Unbegrenzte Aufnahme
  • + Start, Pause, Ende per Tastenkürzel möglich
  • + Preis in Ordnung
  • + Konvertierungsprogramm integriert in die verschiedensten Formate

Derzeit nehme ich eher Speed-Retouching-Videos auf, da mein Headset, mit dem ich bisher aufgenommen habe, qualitativ nicht sehr gut ist. Da sollte was neues her.

Daher die Frage an euch: Mit welchem Mikrofon nehmt ihr euch auf?
Schreibt mir gerne mal eure Empfehlungen hier in die Anmerkungen.

Übrigens: Da ich Adobe CC verwende, nutze ich zum schneiden der (konvertierten) *.mpeg Videos das Programm Adobe Premiere CC. Hier lässt sich die Lautstärke gut regeln, sowie ein Intro einblenden und der Schnitt sauber realisieren. Für die Speed-Videos beschleunige ich das Video in der Regel auf 300-600% je nach Länge und je nachdem wie nachvollziehbar es ggf. dennoch sein sollte.

Die Musik bekommt man für nicht-kommerzielle Arbeiten kostenlos hier: www.jamendo.com
Kommerzielle Nutzungsrechte kann man dort auch kaufen.

Danke für euer Interesse,

Gruß

reckordzeitstudio

ps.: diese Videos sind mit dem genannten Programm aufgenommen:
 




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Freitag, 19. September 2014

Von der Idee zum Bild - Fräulein Tod - Teil 3 - Speed-Retouching


Hallo und herzlich willkommen zu Teil 3 meines Berichtes über das Shooting mit Fräulein Tod.

Der Plan war, euch heute das Video der RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung zu zeigen. Allerdings war ich so unzufrieden mit dem Ton, dass ich kurzerhand beschlossen habe, heute ein Speed-Retouching-Video zu zeigen.

Wenns euch gefällt und ihr das Video mit den Erklärungen sehen wollt, hinterlasst mir hier gerne einen Kommentar :)

Und jetzt erstmal viel Spaß:



Model: Fräulein Tod
Fotograf: reckordzeitstudio
Musik: Eternal_Dream_-_Eternal_Dream_-_Symphony_Of_Horizon by jamendo.com


Mittwoch, 17. September 2014

Von der Idee zum Bild - Fräulein Tod - Teil 2 - Das Shooting



Hey,
Teil 2 des Beitrags zu obigem Bild:
Nach der Ansprache und den Absprachen mit dem Model, ging es ans Shooting. Wir fuhren in der Nähe ihrer Wohnung in einen Wald, durch den ein kleiner Fluss läuft. Dabei waren: Fräulein Tod als Model, ihre Schwester als helfende Hand (beim Anziehen sowie beim Licht halten) und ich mit der Kamera.
Das Equipment:

Kamera: Canon EOS 7D
Objektive: Tamron 17-50/f2.8 und Canon 70-200L 2.8 IS II
Blitze: Canon 430EX II und Yongnuo YN560 Mark III
Funkauslöser: Yongnuo RF-602 2in1 Funkfernauslöser und Blitzauslöser
Dazu 2 quadratische Softboxen 40x40 und 50x50cm
(Bei den ersten 2 Bildern hier habe ich nur einen Blitz verwendet, beim letzten beide)

Beim gezeigten Bild sah das Licht-Setup ungefähr so aus:

Unsere Assistentin hat den Blitz gehalten, da wir uns auf rutschigen und unförmigen Steinen mitten im (zum Glück) wasserarmen Fluss bewegt haben. Das Fräulein Tod habe ich dann angewiesen, an einer bestimmten Stelle in die Hocke zu gehen. Sie hatte schon solche Bilder, und das wirkt einfach super. Da es Nachmittag war und wir uns in einem Tal befanden, wurde es langsam dunkler. Die Sonne kam durch die Bäume hinter dem Model durch und von rechts vorne wurde sie angeblitzt.
Die EXIFs zu dem Bild:
  • Canon EOS 7D
  • Modus: M (Manuell)
  • Brennweite 88mm
  • Blende f/2.8
  • Verschlusszeit 1/160 (länger= Verwacklungsgefahr / Kürzer= funktioniert nur bedingt wegen der Synchronzeit des Blitzes, die max. 1/250 Sekunde beträgt)
  • ISO 500
  • Die Blitzleistung weiß ich leider nicht mehr, da kann man vor Ort aber mit einem Belichtungsmesser arbeiten oder - wie ich - austesten. Bei 1/8 Leistung beginne ich meistens und regel dann hoch oder runter...
Als es uns dann zu dunkel wurde, um auf den Steinen im Fluss weiter zu fotografieren und wie auch schon einige tolle Bilder sicher hatten, sind wir auf den Waldweg oberhalb des Flusses und haben dort weitere Bilder gemacht, die ich euch auch gerne zeigen möchte:





Nach dem Shooting ist vor der Retusche :)
Im dritten Teil (am Freitag, 19.09.2014 18Uhr) werde ich euch ein Speed-Retouching-Video vom oberen Bild zeigen. Und später gibt es dann auch noch ein kleines Retusche-Tutorial dazu ;)

Ich freue mich, wenn ihr dann wieder vorbei schaut.
Besucht Fräulein Tod und mich gerne bei Facebook.
Stay tuned,
Gruß
reckordzeitstudio

Montag, 15. September 2014

Von der Idee zum Bild - Fräulein Tod - Teil 1 - Die Ansprache

*

Hallo zusammen,

beim letzten Zombiewalk in Freiburg sind mir so 2,3 "Gestalten" aufgefallen. Und eine davon besonders. Es war der "Eis essende Tod". Eine junge Frau, die an diesem Tag irgendwie im Fukus stand, da sie nicht "zerfleddert" war wie alle anderen...

Ich hatte sie ein paar Mal fotografiert:




Durch Zufall habe ich sie dann auf Facebook gefunden und konnte es mir nicht nehmen lassen, sie anzuschreiben. Von diesem Outfit ein paar richtig gute Bilder, das wär schon was richtig Schönes!!

Gesagt, getan. Sie war von dem Vorschlag, gemeinsam ein Shooting auf die Beine zu stellen, sofort begeistert, da sie bisher nur ein paar einfache Bilder hatte und das Outfit auch mal in Szene setzen wollte.

Kurz darauf haben wir dann einen Termin festgelegt. Ich bin zu ihr gefahren, sie hat sich gestylt (das Outfit wurde angepasst - eine Korsage kam dazu) und dann ging es in der Nähe ihrer Wohnung an einen Fluss, oder eher Bach, der durch einen Wald fließt.

Als Trage- und Lichtassistentin war ihre Schwester dabei, an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Das Shooting selbst wird im zweiten Teil dieser 3-teiligen Reihe beschrieben. Da schreibe ich dann über die Location und die Lichtsetzung. Im dritten Teil gehe ich dann noch auf die RAW-Entwicklung, Retusche und den Farblook ein.  Ich freue mich, wenn ihr dann wieder rein schaut, am Mittwoch geht's weiter.

Bis dahin, besucht das Fräulein Tod und mich gerne mal auf Facebook :)

Und wenn euch noch irgendwas zu dem Bild unter den Nägeln brennt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

Bis dahin,

Gruß

reckordzeitstudio

Donnerstag, 11. September 2014

Im Interview: Thirteen Corners Photography





reckordzeitstudio:
Hallo liebe Vanessa,
schön, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu deiner Fotografie zu beantworten :)

Du hast meinen kleinen Wettbewerb auf Facebook gewonnen, dafür nochmal öffentlich herzlichen Glückwunsch. Ich habe mir deine Facebook-Seite angeschaut, du hast einige sehr schöne Bilder drauf.

Thirteen Corners Photography:
Dank dir vielmals ;) Ich war sehr überrascht und habe nicht damit gerechnet. Habe eigentlich nur aus Spaß mitgemacht und mir nicht wirklich dabei etwas gedacht. Aber so klappt es ja meistens :D

reckordzeitstudio:
Kommen wir jetzt zu meinen 3 Fragen an dich:

Erzähl mal ein wenig über dich, wer bist du, wie lange fotografierst du schon und was bedeutet dir die Fotografie?

Thirteen Corners Photography:
Ja hallo erstmal :D… Ja ich bin Vanessa. Ein kleine junge und taffe Frau die seit August 2013 in der Nähe von Hamburg wohnt. Hauptberuflich in der Medizin tätig und „nur“ rein hobbymäßig als „Momentfesthalterin“ tätig. Dieses tolle Hobby mache ich erst seit April diesen Jahres. Habe es mir durch einen Kumpel, der selber in der Branche tätig ist, zeigen lassen und hatte Gefallen daran. Ist ein toller Ausgleich zum Klinikalltag, weil man sich selbst und Neues entdecken kann. Deshalb liegt mir die Fotografie auch sehr am Herzen und ich stecke eine Menge Arbeit und Liebe in meine Bilder hinein.

reckordzeitstudio:
Du hast einen sehr interessanten Künstlernamen. Thirteen Corners Photography. Wie kams denn dazu? Was bedeutet er für dich und spiegelt er deine Fotografie in einer gewissen Art und Weise wider?

Thirteen Corners Photography:
Es war anfangs schwer einen Künstlernamen zu finden, obwohl es mir die ganze Zeit vor der Nase lag. Die „13“ begleitet mich schon mein ganzes Leben und hat mir immer viel Freude und Glück bereitet. Ob beim Handball mit dieser Nummer auf dem Trikot oder auch ab und zu „Freitag der 13.“, wo unerwartet tolle Dinge passiert sind (obwohl man denken sollte das es ein Pechtag ist). Nun fehlte nur noch der Rest des Namens. Ich habe mir also meine Kamera geschnappt und bin von Ecke zu Ecke in Hamburg gegangen. So ist dann „corners“ entstanden. Mit meinem Namen versuche ich allgemein die vielen verschiedenen Ecken auf dieser Welt zu verdeutlichen. Die Leute sollen nicht nur vor ihren Handydisplays hocken sondern wieder die Augen öffnen und sich ihre Umgebung anschauen. Manch einer weiß gar nicht was er dadurch heutzutage alles verpasst. Jeder Tag ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen und mit neuen Gesichtern. Warum dann nicht die Chance des Lebens nutzen und so viel Erkenntnis mitnehmen wie man nur kann?

reckordzeitstudio:
Das ist ein einleuchtender Name. Die Entstehung finde ich sehr interessant :) Was sind deine fotografischen Schwerpunkte und möchtest du in einem Bereich mehr machen zukünftig?

Thirteen Corners Photography:
Prinzipiell will ich den Leuten diese Dinge wie schon eben erwähnt wieder nahe bringen. Ich will ihnen zeigen, was sie hinter den Displays alles sehen können. Ist es das Straßenschild, das voller Aufkleber ist oder die Ampel, die dir sagt wann du gehen kannst. Alltag ist fatal. Man sollte jeden Tag mit einem neuen Gesicht sehen. Zusätzlich bereichere ich noch zahlreiche Leute mit Fotos von ihnen, die Lust haben vor der Kamera zu stehen. Ein Freund von mir meinte einmal, dass ich eine Zauberin bin, weil ich anderen Leuten viel lieber ein Lächeln ins Gesicht zauber, als mit Geld zu wedeln, das sie mir für meine Arbeit bezahlen sollen. Ich will kein Geld für das was ich mache. Es ist viel schöner wenn die Leute von allein auf einen zukommen und sich bedanken in Form einer warmen Umarmung, kleiner Gesten oder anderes. Für mich ist ein Lächeln und der Spaß an der Arbeit mit der Kamera und dem Model viel schöner als materielle Dinge.

reckordzeitstudio:
Vielen Dank für die interessanten Antworten, ich denke, wir konnten einen kleinen Einblick bekommen. Möchtest du abschließend noch etwas sagen?

Thirteen Corners Photography:
Außer schaut doch mal auf meiern Seite bei Facebook vorbei?
Vielleicht habt ihr auch mal lust auf ein Treffen und tolle Fotos von euch :)

Damit die Leser auch wissen, wie diese sympathische hamburger Fotografin aussieht:
Bild von: Pascal Betke // www.codefieber.de

(Und wer mich auf Facebook besuchen mag, hier gehts lang: klick )

Mittwoch, 27. August 2014

Farbfolien Shooting "Blau"

Covershooting "Andonez - BLAU"

Schon einige Male habe ich Bilder für den Rapper Andonez gemacht. Imagebilder für Facebook, ein Covershooting für ne EP, ein Shooting für nen Flyer und Plakate und dann kam eine Anfrage für sein neues Album "BLAU".
Dass auf dem Cover sein Gesicht zu sehen sein sollte war klar. Nur wie bringt man das in die Verbindung mit der Farbe Blau? Am Anfang stand die Idee im Raum, man nimmt ein "normales" Portrait und pinselt einfach in Photoshop einen blauen Strich quer übers Gesicht. Kann man machen. Muss man aber nicht. Auch den blauen Strich direkt mit zu fotografieren war nicht so prickelnd. Während dem Shooting für den Flyer sind wir dann auf eine Idee gekommen: Wir blitzen ihm einfach mit hartem Licht mitten ins Gesicht. In Blau!

Hammer, die Idee hat uns beiden einfach nur gefallen. Also ging es an die Planung. ich habe ein wenig recherchiert, und bin hier http://thtotz-photography.blogspot.de/ fündig geworden. Blaue und viele weitere Farben als Folien für Studio-Scheinwerfer und Blitze gibts bei http://farbfiltershop.de/ . Da es einen Mindestumsatz gibt, habe ich nicht nur blau bestellt sondern auch noch andere Farben, Ideen mit grünem Licht habe ich auch schon... Und rosa kann man sowieso immer gebrauchen :-)

Die Folien wurden sehr schnell geliefert und die Qualität hat mich wirklich überzeugt. Nun habe ich die Folien (24x24cm) in kleine Rechtecke zerschnitten (11x11cm) und sie - nach einigen anderen Tests mit Klettband aus dem Baumarkt (da gibt es Bänder, die auf der Rückseite ein Klebeband haben) an meine Halterungen für die Softboxen der Systeblitze geklebt. Alternativ, wenn man keine Halterungen hat, kann man sich bei http://tinyurl.com/Speedstrap Klettbänder holen, die man problemlos am Systemblitz befestigen kann. Die Gegenseite der Klettbänder werden dabei auch an die Folien geklebt. (Hier empfehle ich aber größere Stücke (zB 14x14cm) damit die Folie weit genug vom Blitzkopf entfernt ist und nicht schmoren kann. Zudem darf links und rechts kein weißes Licht durchscheinen.

Klettband an Softbox-Halterung

klettband an Folie

Klettband an Systemblitz


Nun ging es an die Umsetzung. Soll der Hintergrund hell sein oder dunkel? Wir testeten es mit dem Anstrahlen des Hintergrundes mit weiß. Dadurch, dass die Wand allerdings sehr strahlt, verliert das Blau, welches ins Gesicht geblitzt wurde an Wirkung und Kraft. Sobald die hinteren Blitze aus waren, kam es richtig gut.

Wand weiß angestrahlt


Nur blauer Blitz von seitlich vorne


Als wir dann genug Bilder in dem Stil hatten und uns sicher waren, dass DAS Bild dabei ist, wollte ich unbedingt noch eine andere Idee umsetzen. Ich stellte den Blitz, der Andonez angeblitzt hatte, hinter ihn. Dadurch bekam ich nur blaues Licht auf die Wand, er hingegen wurde nicht ausgeleuchtet. Diese Silhuette musste einfach sein.

Die Wand blau angeblitzt


In der Nachbearbeitung hatte ich nicht viel Arbeit. Eine leichte Retusche und eine kleine Helligkeitsanpassung waren alles. Das Cover selbst hat Sokom erstellt. Aussage von Andonez (was meinen Anspruch an meine Arbeit widerspiegelt) "Wenn das Ausgangsmaterial, also das Bild, schon so genial ist, muss man auch nicht viel mit Schriften und Effekten rum machen!"


Ach ja, da das Licht und die Farbe so gut ankamen, wurde auch gleich noch ein a-capella aufgenommen. Da ich aber zum fotografieren geblitzt habe, Videos aber nicht so viel mit Blitzlicht anfangen können, habe ich eben improvisiert :)

Habe einen kleinen LED-Strahler für den Einsatz auf Baustellen gekauft (so um die 6-7 Euro) und auch hier das Klett-Band angeklebt. Dann einfach die Folie davor geklettet und auf sein Gesicht gehalten. Das Zimmer wurde noch abgedunkelt und ein Kameramann geholt. Ich habe schließlich das Licht halten müssen und bin auch kein Video-Experte. Er hat den Weißabgleich manuell eingestellt und offenblendig mit einem manuellen 50mm Objektiv gefilmt.

Ein kleiner LED-Strahler mit Farbfolie


Das Ergebnis seht ihr hier:
http://tinyurl.com/qdkojkg


Hier noch die Links zu allen Beteiligten:
*Andonez https://www.facebook.com/AndOnez79
*Sokom https://www.facebook.com/sokomone
*MadMediaLine https://www.facebook.com/madmedialine
*reckordzeitstudio https://www.facebook.com/reckordzeitstudio