Sonntag, 2. Februar 2014

Free-Download: Photoshop-Aktion "Vorher/Nachher"

Hallo liebe Fotografen und Photoshopper,

in diesem Blogbeitrag bekommt ihr eine Photoshop-Aktion geschenkt :)

Die Aktion dupliziert eure Photoshop-Datei und erstellt dann ein Voher-Nachher-Bild.
Ob ihr die Bilder neben- oder untereinander angeordnet haben möchtet, könnt ihr selbst auswählen.

https://www.dropbox.com/s/gjoiw7gku0txk0j/vorher_nachher.atn


Wenn ihr mir als Dank auf Facebook einen Daumen nach oben geben wollt, wäre das lieb, oder teilt gerne den Blog hier mit allen, denen ihr die Aktion empfehlen könnt :)

Vielen Dank und ich freue mich sehr über Kommentare.

Gruß

reckordzeitstudio


Montag, 6. Januar 2014

Ideenfindung

Ideenfindung

Viele Fotografen und Photoshopper haben Schwierigkeiten damit, Ideen für
neue Bilder, neue Projekte und Arbeiten zu finden. Jedenfalls geht es mir
persönlich hin und wieder so und ich habe auch schon von vielen anderen
gehört, dass eins der Probleme an der gestalterischen Produktivität ist, dass
die Ideen fehlen. Ich habe für mich Wege gesucht, die Hürden zu überwinden und habe einige
gefunden, die es mir ermöglichen, mich intensiver auf die Vorbereitungen eines
Shootings, einer Fototour oder auch eines Compositings zu konzentrieren. Ich
selbst bin tiefer in der Fotografie, als in den aufwändigen Photoshopwerken,
wie wir sie zum Beispiel aus verschiedenen Foren kennen. Daher werde ich im
weiteren Text auch tiefer in das Thema Fotografie einsteigen, es lässt sich aber
alles auch sehr gut in andere schöpferische und künstlerische Bereiche übertragen.
Mehr zu mir findet ihr hier.

Foren und spezielle Plattformen
Ein Weg, um sich Ideen für eigene Shootings zu suchen, sind Werke anderer
Fotografen. Es gibt unzählige Seiten im Netz, auf denen Fotografen ihre Bilder
zur Schau stellen. Kein Mensch sagt, dass ihr euch dort Bilder suchen soll um
diese eins zu eins zu kopieren, aber es verbietet auch niemand, dass ihr euch
nicht inspirieren lassen könnt. Einige solcher Plattformen sind zum Beispiel
www.model-kartei.de (und ähnliche) für Model-Fotografen, www.500px.com,
www.fotocommunity.de, www.flickr.com, www.behance.com,
www.DeviantArt.com, www.psd-tutorials.de, bieten eine unglaubliche Auswahl
an Ideen jeglicher Art. Der Vorteil dieser Art von Plattformen ist unter anderem
der, dass man nach Stichworten suchen kann. Des weiteren seid ihr dort auch
nicht auf einen Fotografen oder den Stil eines einzelnen angewiesen, sondern
bekommt "Vorschläge" von zahlreichen Fotografen. Die Qualität der Bilder
spielt dabei keinerlei Rolle, da ihr eure eigenen Qualitätsansprüche
entsprechend umsetzen könnt.

Tutorials als Ideenquelle
Nicht nur „fertige Bilder“, bei denen man erst noch überlegen muss, wie man
es umsetzen könnte, kann man nutzen. Auch die zahlreichen Tutorials, die im
Netz und in Zeitschriften kursieren, könnt ihr für euch heranziehen. Wenn ihr
Videos mögt, sucht einfach mal bei www.youtube.com oder www.vimeo.com.

Facebook
Eine weitere Plattform, auf die ich sehr gerne zurückgreife, auch deshalb, weil
ich selbst sehr aktiv dort bin, ist www.facebook.com. Eine umstrittene Seite,
welche aber keine Grenzen im Bereich der unterschiedlichsten Ideen birgt. Es
gibt unzählige Fotografie- und Photoshop-Fanseiten, Foto-Gruppen und die
eigenen Freunde posten auch ständig irgendwelche Bilder, die sie gefunden
haben. Eine tolle Quelle für die eigene Ideenfindung.

Internet-Suche
Nicht zu vergessen ist auch der Bereich des Internets, den vermutlich schon
jeder von uns mal besucht hat - zum Beispiel die Suchmaschine mit dem
großen "G". Gebt dort einfach mal "Portrait", „Fotografie“ oder "Composing" ein
und schon findet ihr viele Ideen, die ihr anpassen könnt und eure eigenen
Werke daraus zu generieren. Die Bildersuche ist einfach klasse und es macht
Spaß, sich dort inspirieren zu lassen.

Airtightinteractive – eine Stichwortsuche-App
Einen Tipp, den ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, ist eine Internet-
Seite, die eine App bietet, mithilfe derer man Stichwörter sammeln kann. Gebt
ihr dort beispielsweise "Portrait" ein, erhaltet ihr Stichwortvorschläge, die auf
der Internetplattform "Flickr" in Zusammenhang gebracht werden. So könnt ihr
euch immer weiter durchklicken, bis ihr einen Begriff findet, der euch anspricht
und den ihr dann widerrum auf Google und Co in der Bildersuche erforschen
könnt. Probiert auf jeden Fall mal
http://www.airtightinteractive.com/projects/related_tag_browser/app/ aus.

Gespräche
Und man kann auch sehr gut offline aktiv werden, statt nur so das Netz zu
durchforsten... Wie wäre es, sich Partner zu suchen, andere Fotografen, andere
Photoshopper oder auch Models, die eigene Ideen mitbringen. Stammtische
und dort entstehende Diskussionen kann man auch als Inspirationsquelle
nutzen. Und Networking und soziales Miteinander hat noch andere positive
Nebeneffekte ;)

Den eigenen Stil ändern
Es kann auch helfen, wenn ihr euren Stil, also die Art von Bildern, die ihr
normalerweise macht, mal eine Zeit lang ändert. Das könnt ihr machen, indem
ihr fotografiert, was ihr bisher noch nie oder nur selten getan habt. Themen wie
People, HDR, Langzeitbelichtung, Makros, Landschaften, Tabletop-Aufnahmen,
Blümchen sind nur eine Hand voll der Fotografie-Alternativen. Auch
Spezialisierungen wie „eine Woche lang nur grüne Gegenstände suchen und
fotografieren“ oder „nur Architektur in schwarz/weiß“ schulen den Blick und
aktivieren den Einfallsreichtum für neue Werke.

Einfach mal raus gehen
Lauft mit offenen Augen durch die Welt. Es gibt überall, wo man hingeht eine
Flut an Informationen und Inspirationen. Da wäre auf einem Spaziergang in der
Natur die Formen der Wolken, interessante Baumkonstellationen oder ihr findet
einfach eine tolle Location, die euch automatisch zu einem Feenshooting oder
ähnlichem einlädt. Mein Tipp lautet hier, fotografiert die Stellen direkt. Das
Handy oder eine kleine Kompakte ist dazu auch völlig ausreichend, wichtig ist
nur, dass ihr euch danach noch daran erinnert und eure Ideen weiter ausbauen
oder die Location potentiellen Models zeigen könnt. Wenn ihr bei solchen
Spaziergängen eure Kamera dabei habt, nutzt jede Chance auf euer
persönliches Bild des Tages. Und was ihr immer dabei haben solltet in eurer
Fototasche oder als App auf dem Smartphone: Ein kleiner Notizblock um
jederzeit Ideen aufzuschreiben. So könnt ihr auch nach Wochen und Monaten in
einem eigenen kleinen oder größeren Sammelsurium Ideen finden, wenns mal
an Inspiration fehlt :)

Urlaub und Städtetouren
Wenn ihr in Urlaub geht, dann nutzt dort die Zeit, euch die Natur, die Städte,
Museen, Kunstwerke und die Menschen anzuschauen. Im Urlaub und bei
Städtetouren bieten sich häufig automatisch Motive, die jede Ideenflaute
versiegen lassen. Fotografiert dort, was ihr findet, es werden tolle Bilder
entstehen – nicht zuletzt, weil es Motive geben wird, die ihr in eurem Alltag und
eurer Wohnumgebung nicht findet oder euch hier nicht mehr auffallen, weil es
euch schon viel zu bekannt ist.

Sonstige Quellen
Und wenn ihr nicht in der Natur spazieren geht, so lassen sich auch Shopping-
Touren als Inspirationsquellen einsetzen. Plakate, spannende Outfits von
Passanten, CD- und DVD-Covers in den Läden, es gibt einfach vieles, was man
sich oft merken sollte. Auch Musik-Videos, Zeitschriften (zum Beispiel zu den
Themen Beauty, Fashion, Natur, Autos, Motorräder, Blumen) bieten oft nette
Ideen, zum Beispiel auch wenn man beim Arzt diverste Zeitschriften
durchblättert. Musikvideos, TV-Werbung, Kinofilme, Bilder alter Maler, ... – ihr
seht worauf ich hinaus möchte.

Fazit
Wenn ihr Lust habt, Bilder zu machen, dann macht sie. Ich habe euch meine
Quellen an Inspirationen gezeigt, und es gibt mit Sicherheit noch viele mehr.
Verschiedene Hobbys von euch, Theater- und Museumsbesuche, Bücher über
Malerei und Fotografie. Lauft mit offenen Augen durch die Welt und scheut
euch nicht, einfach mal den Auslöser zu drücken, selbst wenn ihr noch zweifelt,
ob das nun das ultimative Motiv ist. Durch die vielen Bilder, die ihr mit der Zeit
machen werdet, findet ihr immer wieder neue Ideen und werdet offener für
neues.

Ich hoffe sehr, dass ich dem ein oder anderen von euch ein wenig Hilfestellung
geben konnte, damit ihr eure persönliche Art von Kunst wie zum Beispiel die
Fotografie, die Arbeit mit Photoshop oder das Malen und Zeichnen weiter
ausleben könnt. Wenn euch interessiert, was ich so mache, ihr irgendwelche
Fragen zu mir, meiner Arbeit und meinen Ideen habt oder ihr euch bei mir
inspirieren lassen wollt, schaut gerne auf meiner Facebook-Seite vorbei:
http://www.facebook.com/reckordzeitstudio

Donnerstag, 28. November 2013

Speed-Retouching: Cyber Mieze Portrait

Hallo liebe Blogleser,

hier stelle ich eins meiner ersten Speed-Retouching-Videos vor.

Das ist das fertige Bild:
Model: Cyber Mieze

Ich zeige im Schnelldurchgang die Entwicklung in Lightroom und die Retouche mit Frequenztrennung, Dodge&Burn, Wimpern-Pinsel kommen zum Einsatz und das Bild wird geschärft.

Model + Visa: Cyber Mieze https://www.facebook.com/pages/Cyber-Mieze/180080922028774?fref=ts
Assistent: Michael Adler https://www.model-kartei.de/sedcards/fotograf/247202/mirgol/
Fotograf + Bildbearbeitung: reckordzeitstudio https://www.facebook.com/reckordzeitstudio
Musik: Waiting For - Zamza (www.jamendo.com)


Freue mich über Kommentare und besucht uns alle auf unseren Seiten ;)

Viel Spaß beim Anschauen:



Gruß

reckordzeitstudio

Freitag, 2. August 2013

Tutorial: Lightpainting Grundlagen



Hallo liebe Blogleser,

hier habe ich die Grundlagen einfacher Lightpaintings für euch zusammengeschrieben und freue mich, wenns euch gefällt :)

Alles was ihr dazu braucht ist:

- Eine Kamera, bei der ihr Blende, ISO und Belichtungszeit manuell einstellen könnt (z.B. Bridgekamera oder Spiegelreflexkamera)
- Ein Stativ für die Kamera
- Eine kleine Lichtquelle (z.B. LED-Taschenlampe)

Schritt 1:
Stellt ein Stativ auf und schnallt die Kamera drauf, dann stellt ihr die Kamera auf die Stelle scharf, wo ihr mit der Lampe euer Lightpainting-Gemälde machen wollt. Wichtig ist es, dass der Fokus auf manuell steht, da die Kamera später nicht mehr fokusieren kann.
Ich lege zum Fokusieren die Taschenlampe auf einen Barhocker, wobei sich auch ein Stativ, ein Tisch oder ähnliches anbietet.






Schritt 2

Die Kamera wird auf den Modus M (manuell) eingestellt. Zu den Einstellungen kann man folgendes sagen:

Um den Hintergrund dunkel zu halten und kein Rauschen zu bekommen wird die ISO auf das Minimum (hier 100) gestellt.
Die Belichtungszeit stellt sicher, die lange ihr malen könnt, hier könnt ihr viel probieren, je nachdem wie lang eure Striche werden sollen etc.
Die Blende regelt die Helligkeit, um wenig Überstrahlungen zu erhalten, schließt einfach die Blende so weit wie Möglich (große Blendenzahl).
Die Brennweite ist abhängig davon wie groß eure Bilder werden sollen. Bei Weitwinkel-Aufnahmen bekommt ihr natürlich viel mehr aufs Bild und die Chance, nicht aus dem Bildausschnitt raus zu rutschen ist höher als bei längeren Brennweiten. Bei meinen Beispielbildern war der Abstand zwischen Kamera und Lampe etwa 2 Meter)
Wenn ihr die Bilder allein macht, ohne Hilfe eines Kollegen, stellt die Kamera auf Selbstauslöser ein oder nutzt einen Kabel- oder Funkauslöser

Schritt 3

Nun löst ihr die Kamera aus (evtl mit Selbstauslöser) und lasst eurer Phantasie freien Lauf.
Das Umgebungslicht im Raum sollte vollkommen dunkel sein (alle Lichter aus, Rollläden zu)
Ihr könnt Smilies malen, etwas schreiben (wenn ihrs könnt, spiegelverkehrt, ansonsten könnt ihr das Bild in der Nachbearbeitung spiegeln) oder einfach nur Muster malen.

Bei meinen Bildern sehr ihr mehrere Streifen, die durch die Gegend ziehen, das liegt an der LED-Taschenlampe, die mehrere LEDs hat und damit mehrere Streifen ziehen.

Beispielbilder:

Circle   

Smile


Meine Version von "Das ist das Haus vom Nikolaus" :-)))


Wenn euch das Tutorial gefallen hat, freue ich mich, wenn ihr mehr wollt und mich mit einem Like und mit Kommentaren unterstützt: reckordzeitstudio auf Facebook

Danke fürs Lesen und euer Interesse,

Gruß

reckordzeitstudio




Samstag, 29. Juni 2013

Erfahrungsbericht Canon EOS 7D - Error 40

Liebe Leser,

heute kommt ein kleiner Erfahrungsbericht und Recherche-Arbeit zu meinem vor kurzem aufgetretenen Fehler der 7D - Error 40.

Der Error 40 lautet gemäß Canon "Fehler mit der Stromversorgung".

Ich habe dann lange gesucht, was man alles dagegen unternehmen kann und nach Möglichkeiten, woran es liegen kann, dass dieser Fehler auftritt.

Hier einige Fehler-Quellen:

  • Korrosion (Eintritt durch Feuchtigkeit)
  • Defekter Akku
  • Defekte Platinen
  • Probleme mit der Blitzsystem
  • eine kalte Lötstelle

Und hier einige Tätigkeiten, die man als erstes durchtesten sollte:

  • Akku wechseln
  • Speicherkarte wechseln
  • Canon-Objektiv anschließen
  • Kamera ein- und ausschalten
  • alles nach einiger Zeit nochmal testen
  • Karten-/ Akku-/ Kamerakontakte reinigen
Leider hat das alles bei mir nichts gebracht. Nach einigen Tipps und Informationen, musste ich die Kamera einsenden. Auf der Canon Deutschland Homepage findet man diverse Reparatur-Services in Deutschland, zu denen man die Kamera bringen bzw einsenden kann. Habe dann bei einem der Services angerufen und mich nochmal telefonisch mit der Dame am Telefon über den Fehler unterhalten. Sie gab mir nochmal Tipps, was man unternehmen oder zumindest probieren könnte um den Fehler zu beheben, leider hatte ich schon alle Tipps selbst durchprobiert, sodass ich die Kamera hingeschickt habe.

Meine 7D war zum Zeitpunkt des Deffekts noch nicht ganz 2 Jahre alt und man versprach mir eine Reparatur auf Garantie, ich nehme an, der Fehler ist in der Vergangenheit meistens technisch bedingt erfolgt und nicht durch Fehl-Bedienung etc.

Sollte die Kamera älter sein, fordert auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag ein, damit ihr keine böse Überraschung erlebt.

Die Deutsche Post war nicht die schnellste, Dienstags zur Post geschickt, kam die Kamera erst am kommenden Montag beim Service an. Vor Ort lief aber alles reibungslos, telefonisch wurde man dann vorsichtiger mit der Aussage, sodass man mir sagte "sofern die Technik nichts anderes entdeckt, läuft es auf Garantie".

Dann habe ich 2 Tage nichts erfahren bzgl des Standes, bis sie dann aber am Freitag wieder per Post bei mir ankam. Also der Service hat den Fehler vom Eintritt montags bis zum Versenden donnerstags behoben, kann man sich auf keinen Fall beschweren.

Die Reparatur, die in meinem Fall durchgeführt wurde, war der Austausch des Blitzsystems. (Was ich vorher noch nirgends gelesen hatte ;) )

Wenn ihr Fragen an mich habt, welcher Canon-Service das war oder so, schreibt mir gerne eine E-Mail an info@reckordzeitstudio.de und hier auch noch einige Informationen, die ich bekommen habe, als ich den Fehler in ein Forum gestellt hatte: canon-eos-7d-error-40-stromversorgung

Und wenn euch sonst interessiert, was ich tue, und welche Bilder ich mit der 7D so mache, werdet gerne Fan meiner Facebook-Seite und/oder aboniert diesen Blog.

Danke für euer Interesse und ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr allzeit eine funktionierende Kamera habt :)

Gruß reckordzeitstudio

Donnerstag, 14. Februar 2013

Veröffentlichung: Kritik im Commag 02/2013

Hallo liebe Leser,

im Commag 02/2013, dem Online-Magazin eines der größten Photoshop-, Fotografie-, 3D- und Web-Foren Deutschlands erschien mein Artikel zum Thema "Umgang mit Kritik".

Der Bericht thematisiert die Schwierigkeiten vieler Menschen mit Kritik umzugehen. Der Schwerpunkt liegt in der Fotografie, es lässt sich jedoch auf beinahe alle Bereiche des Lebens übertragen.

In 3 einzelnen Teilen hatte ich es bereits hier gebloggt, aber wer es am Stück lesen möchte mit noch dem ein oder anderen Bild von mir, kann es sich sehr gerne downloaden.

Was mich sehr freut sind die positiven Kommentare der User dort sowie die diversen privaten Nachrichten, die ich erhalten habe und E-Mails. Auch die Anfragen, ob der Bericht komplett oder in Auszügen in anderen Foren gezeigt werden darf, finde ich sehr nett.

Also wer sich damit beschäftigen will, soll sich gerne mal die Commag anschauen, dort sind noch sehr viele andere Themen (Interview mit Matthias Schwaighofer, Erstellung eines tollen Compositings, uvw...)

Ich bedanke mich sehr für euer Interesse und freue mich immer über Nachrichten und Kommentare von euch und auf sehr über Likes auf meiner Facebook-Fanseite.


Gruß

reckordzeitstudio

Montag, 11. Februar 2013

Objektiv-Rezension: Canon 85/f1.8 USM

Hallo liebe Blog-Leser,

vor einiger Zeit habe ich mir ein neues Objektiv gegönnt - und hatte seitdem kein anderes mehr auf der Cam!

Ich nutze eine Canon EOS 7D und habe verschiedene Objektive, aber mein neues 85er ist das mit Abstand beste!

An der 7D habe ich einen Crop-Faktor von 1,6 (bedeutet, dass die Brennweite des Objektivs mit 1,6 multipliziert werden muss um die "korrekte" Brennweite zu kennen) und somit mit dem 85er eine effektive Brennweite von 85x1,6=136mm. Man kann dieses Objektiv also an der 7D durchaus als kleines Tele durchgehen lassen.

Man muss sich beim Kauf einer Festbrennweite bewusst sein, dass man Flexiblität abgibt, aber andere positive Eigenschaften bekommt. So kann man - zumindest Outdoor (indoor ggf nur bedingt) mit "den Füßen" zoomen, also weiter weg oder näher hin zum Objekt/Model und schon ist der "Nachteil" der Festbrennweite schon wieder aufgehoben. In etwas kleineren Studios hat man aber schon das Problem, dass man sehr schwer ein Model komplett aufs Bild zu bekommen.

Ich habe es getestet und man braucht etwa 8-10 Meter Abstand vom Model, um es im Hochformat formatfüllend aufs Bild zu bannen. Es kommt natürlich auf die Größe des Models an und ob ihr an einer anderen Kamera einen anderen Crop-Faktor oder ggf sogar keinen habt (Vollformat).

Das Objektiv habe ich online bestellt (bei einem großen Online-Händler "Ama***") und bin mit Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden. Die Schärfe sitzt und der schnelle Ultraschallmotor (USM) fokusiert super.

Dass nicht alles Gold ist, brauche ich vermutlich niemandem zu erzählen, so hat das Objektiv bei Offenblende (f1.8-f2.2) teilweise relativ starke lilafarbene Ränder (Purple Fringing), welche durch die Lichtbrechung im Objektiv selbst entstehen und sich ggf mit der RAW-Convertierung entfernen lassen.

Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze (so weit muss man vom Objekt weg sein um zu fokusieren) von 85cm. Für eine Portrait-Linse ist das vollkommen in Ordnung und für Objekt-Fotografie ist das 85er sehr gut zu gebrauchen, da es kaum verzeichnet.

Die Freistellung und das Bokeh gefällt mir sehr gut. Gerade für Portraits ist diese Linse sehr sehr gut geeignet, da man die Person sehr schön vom Hintergrund freistellen kann und das Objektiv beinahe keine Verzeichnungen aufweist.

Hier habe ich noch Beispiel-Bilder, damit ihr sehen könnt, was ich damit schon unter anderem fotografiert habe:

Mit genügend Platz kann man "mit den Füßen zoomen"

Der Autofokus ist sehr schnell und sicher

Schön für Portraits durch die Freistellung und das Bokeh
Die Schärfe des Objektivs ist super - hier Blende f5.6

Vielen Dank für euer Interesse an diesem Blog - falls ihr Ergänzungen habt oder Fragen oder sowas, schreibt es mir bitte in die Kommentare oder besucht mich für weiteres von mir auf Facebook.

Danke und bis zum nächsten Beitrag ;)

Gruß

reckordzeitstudio